Museumsführung
Du darfst – koscher essen und mehr
Sonntag, 11. März 2012, 14 Uhr
Führung mit Katrin Thürnagel
Jüdisches Museum Franken,
Königstraße 89
5 Euro (3 Euro erm.) Dauer: ca. 60 Minuten
Warum ist Schweinefleisch nicht koscher? Was macht einen Wein koscher? Was sind Schmure- mazzen? Welchen Zweck erfüllen Ritualbäder? Die Reinheitsgebote gehören zu den prägendsten Alltagsritualen des Judentums.
Erfahren Sie in dieser Führung, was koscher bedeutet und wie sich die Koscherregeln im Laufe der Jahrhunderte weiterentwickelten, warum fast jedes Gericht koscher zubereitet werden kann und weshalb Koscherregeln nicht nur das Essen betreffen.

Museumsführung
Hausgeschichten –
Eine Zeitreise
durch das Museum
Sonntag, 18. März 2012, 14 Uhr
Kuratorenführung mit Christiane Twiehaus
Jüdisches Museum Franken,
Königstraße 89
5 Euro (3 Euro erm.) Dauer: ca. 60 Minuten
Das Jüdische Museum Franken in Fürth ist in einem eindrucksvollen Gebäude untergebracht. Das ehemalige Wohnhaus von 1702 war bis ins späte 19. Jahrhundert im Besitz jüdischer Familien.
Seltene Zeugnisse aus dieser Zeit spiegeln den jüdischen Alltag wider: ein mit Grundwasser gefülltes Ritualbad und eine historische Laub- hütte mit raffinierter Dachkonstruktion.
Kommen Sie mit auf eine Spurensuche durch 300 Jahre wechselvolle und spannende Hausgeschichte.
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Stadtspaziergang
Wovon die Steine zeugen
Sonntag, 11. März 2012, 14 Uhr
Treffpunkt:
Eingang Alter Jüdischer Friedhof,
Schlehenstraße, Fürth
6 Euro (4,80 Euro erm.) Dauer: ca. 90 Minuten
Lassen Sie sich von der würdevollen Stimmung auf dem Alten Jüdischen Friedhof in Fürth be- eindrucken. Viele berühmte Rabbiner wie etwa Meschullam Salman Kohn oder wohltätige Mäzene wie der Stifter der ersten Säuglings- klinik in Bayern, Alfred Nathan, sind hier begraben.
Die alten Grabsteine verraten viel über die lange und bewegte Geschichte der jüdischen Gemeinde in Fürth. In der Führung erhalten Sie auch einen Einblick in jüdische Begräbnisriten.
Für Gehbehinderte bedingt geeignet.
Männer bitte Kopfbedeckung mitbringen!

Stadtspaziergang
Jüdisches Leben –
damals und heute
Sonntag, 18. März 2012, 14 Uhr
Treffpunkt:
Eingang Alter Jüdischer Friedhof,
Schlehenstraße, Fürth
6 Euro (4,80 Euro erm.) Dauer: ca. 90 Minuten
Nach der Vertreibung der Juden aus den Reichsstädten im ausgehenden Mittelalter wurde Fürth zum religiösen Zentrum jüdischen Lebens in Süddeutschland.
In der Blütezeit jüdischer Kultur im 18. Jahrhundert existierten mehrere Synagogen, Betstuben, religiöse Lernstätten und ein eigenes Spital. Interessant zu wissen, dass hier das erste jüdische Waisenhaus in Deutschland gegründet wurde und die Stadt eines der europäischen Zentren des hebräischen Buchdrucks war.
Für Gehbehinderte geeignet.
Männer bitte Kopfbedeckung mitbringen! |